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24. HaberbeckMarkeingSymposium
Markus Weise, der Erfolgstrainer der Deutschen Hockey-Nationalmannschaften war Referent beim 24. HaberbeckMarketingSymposium
Immer wieder Freitags findet es statt: Diesmal am 28. Mai 2010, traditionell auf der Burg Blomberg. Geschäftsführer Bernd-Hartmut Paulsen bedankte sich auch im Namen seiner beiden Mitgesellschafter, bei allen Kunden und Partnern für das Vertrauen, in das Konzept der Gruppe und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Bereits seit dem letzten Symposium bestand der Wunsch, dieses Jahr in die Welt des Sports einzutauchen, um die Parallelen zur Wirtschaft zu finden.
In diesem Jahr hatte sich die Geschäftsleitung der Service & Print Group die Entscheidung nicht leicht gemacht: Passt das Symposium in diese wirtschaftlich schwere Zeit? Was bedeutet Kontinuität in diesem Zusammenhang? Viele Fragen, doch viele Fakten haben letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt.
Die letzten drei Referenten Amseln Bilgri, der Pater aus Andecks referierte über werteorientierte Unternehmensführung, Frank Lehmann, hatte die Börse im Visier und Ulrich Kienzle konnte LIFE - wir erinnern uns an Gadafi - über Öl, Allah und den Krieg der Kulturen berichten. Und auf heute, auf heute lieber Herr Weise habe ich mich ganz besonders gefreut, so Bernd-Hartmut Paulsen. „War es doch schon immer mein Wunsch Leistungssport und hier ganz besonders den Mannschaftssport, also Leistung im Team mit den Parametern der Wirtschaft zu verknüpfen.“
Der Bundestrainer der Herren-Hockey-Nationalmannschaft, der mit den deutschen Damen 2004 und mit den deutschen Herren 2008 jeweils Olympiagold geholt hat, gewann auch jeweils in dem Jahr bei der Wahl „der Sportler des Jahres“ den Titel. „Erfolg managen in Teams“ war das Thema seines Vortrags und schnell zog er die Zuhörer durch seine lockere, unkomplizierte Art in seinen Bann. „Wer ein Team führt und das erfolgreich tun will, sollte auf zwei Dinge achten: Was hat jedes einzelne Teammitglied anzubieten und wie gestaltet man die Teamdynamik dahingehend, dass das Team sich vorwiegend produktiv verhält und in den Bereich der Topleistung vordringt“. Markus Weise nahm uns mit in die spannende Welt des Leistungssports. Seine Erfahrungen als Trainer lassen sich ganz sicher auf die Arbeit von Führungskräften und Managern übertragen. Schwerpunkte seines Vortrags sind Zielarbeit, Teamdynamik und mentale Disziplin. Bei der Umsetzung seiner Ziele greift er auch mal zu unkonventionellen Methoden, erwähnt sei hier der „Schweinelauf“, damit wird jeder an seine physischen Grenzen geführt. Oder das Einsetzen von „Dosenöffnern“, also Spielern, die eine abgekapselte Gruppe innerhalb eines Teams sprengen können.
Die mentale Disziplin muss schon mal durch Opferbereitschaft eingefordert werden, die sich dann auch mal im Verzicht auf einen allzu präsenten leckeren „Schokobrunnen“ ausdrücken kann. Kurz vor dem entscheidenden Spiel ist jedoch ist nur eins entscheidend: Die Stärken jedes Einzelnen, die Stärken des Teams, der Ehrgeiz zu kämpfen, die Besinnung auf die taktischen Vorgaben um so die Basis für den Sieg zu gewährleiste. Zur Frage, ob es Unterschiede bei der Führung und Motivation von Männer- und Frauenmannschaften gäbe hielt er sich eher bedeckt. „Man kann beide Teams gleich gut motivieren, sie unterscheiden sich lediglich in der Ansprache …
Versucht man diese Team- Motivation auf Firmenstrukturen zu übertragen ergeben sich hier durchaus interessante Ansätze, über die es sich nachzudenken lohnt.
Viel zu schnell endete der Vortrag dieses authentischen Erfolgstrainers, der das Publikum durch seine scharfen Prognosen, seinen feinen Humor und seiner hohen Fachkompetenz absolut begeisterte. Die Geschäftsführer der Service & Print Group Haberbeck Bernd-Hartmut Paulsen, Bernd Windmann und Gerhard Hollmann bedankten sich bei Markus Weise mit „Zwerman, dem lippischen Gartenzwerg zur WM 2010“ und einem Buch über Lippe.
Die zum Teil aus ganz Deutschland und Europa angereisten Gäste des Symposiums versammelten sich anschließend im Burghof zur Diskussion, um dann das „Nordische Buffet“ zu genießen.
Hinterher konnte man die Kalorien im Burgkeller gleich wieder in Energie umwandeln.

Eine Taschenlampe brauchten die meisten Gäste für den Heimweg nicht…
 
Bildergalerie 24. HaberbeckMarketing
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