Bei der Alternative 2 werden zur Gestaltung am Bildschirm die niedrig aufgelösten Bilder aus dem Layout-Scanner genutzt. Von der komplett gestalteten Seite wird ebenfalls eine Hardcopy oder ein Softproof erstellt und dem Kunden des Gestalters zur Genehmigung vorgelegt oder geschickt.
Wir erhalten danach die Datenbestände auf einem geeigneten Datenträger, FTP-Server oder über ISDN inklusive der digitalen Bilddaten. Dias und Aufsichtsvorlagen werden beigefügt, damit wir sie auf einem Hochleistungs-Scanner in den vorgegebenen Formaten und Ausschnitten als Feinbilddaten erzeugen können.
Die gescannten Bilder werden auf dem OPI-Server abgelegt, der dabei automatisch auch Grobbilddateien erzeugt, mit denen nunmehr weitergearbeitet wird. Wir führen die im Layout vorgegebenen Drehungen, Spiegelungen, Verzerrungen, Skalierungen und Freistellungen der Bilder aus, nehmen die Bildbearbeitung und Retusche vor und positionieren schließlich nach dem vorgegebenen Layout die von uns erstellten Scans an die Stelle der ursprünglichen Layout-Scans. Danach tauscht der OPI-Server beim Erstellen des Proofs oder bei der Plattenausgabe die Grobbilddateien automatisch gegen die Feinbilddateien aus.
Achtung: Figürliche Freistellungen, Farb- und Tonwertretuschen und Gradationskorrekturen werden immer im hochaufgelösten Bild durchgeführt. Diese Arbeiten sind nicht in der Grobdatei durchzuführen.