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Digital-Layouts
Für die digitale Gestaltung von Werbemitteln gibt es in Bezug auf das Handling von Fein- und Grobbilddaten grundsätzlich zwei Alternativen:

Alternative 1
Das Bildmaterial wird von uns entweder aus der Digital-Fotografie übernommen oder auf einem Hochleistungsscanner bereits als Feinbilddatenbestand gescannt. Dies setzt voraus, dass die Bildformate und -ausschnitte schon in etwa vorgegeben sein müssen.

Alternative 2
Das Bildmaterial wird vom Gestalter selbst entweder aus der Digital-Fotografie übernommen oder von ihm zunächst auf einem preiswerten Layout-Scanner mit niedriger Auflösung gescannt.

Arbeitsweise bei der Alternative 1
Beim Ablegen und Archivieren der Feinbilddateien auf dem OPI-Server werden automatisch auch Grobbilddateien der Bilder miterzeugt, deren niedrigere Datenmengen eine einfachere und schnellere Positionierung und Manipulation der Bilder am Bildschirm erlauben. Diese Grobbilddateien stellen wir dem Gestalter auf einem geeigneten Datenträger (zum Beispiel CD-ROM oder DVD), FTP-Server oder über ISDN zur Verfügung.
Der Gestalter komplettiert die Seite mit Texten, Logos, Fonds und positionierten Bildern, die gedreht, gespiegelt, verzerrt, skaliert, in Ausschnitten festgelegt und eventuell auch schon freigestellt werden können, und er fertigt eine Hardcopy (Farbausdruck) der Seite zur Vorlage beim Kunden an. Alternativ kann der Gestalter seinem Kunden auch ein Softproof zur Begutachtung am Bildschirm schicken.
Nach Genehmigung der gestalteten Seite wird der gesamte Datenbestand über einen geeigneten Datenträger, FTP-Server oder über ISDN wiederum in unseren OPI-Server eingelesen. Wir führen die erforderliche Bildbearbeitung und Retusche nach den Vorgaben des Gestalters aus und erstellen danach einen Proof. Beim Erstellen des Proofs oder bei der späteren Ausgabe auf Film oder Druckplatte tauscht der OPI-Server die niedrig aufgelösten Bilder automatisch gegen die Originalfeindateien aus und berücksichtigt dabei alle Manipulationen, die der Gestalter vorgenommen hat.

Arbeitsweise bei der Alternative 2
Bei der Alternative 2 werden zur Gestaltung am Bildschirm die niedrig aufgelösten Bilder aus dem Layout-Scanner genutzt. Von der komplett gestalteten Seite wird ebenfalls eine Hardcopy oder ein Softproof erstellt und dem Kunden des Gestalters zur Genehmigung vorgelegt oder geschickt.
Wir erhalten danach die Datenbestände auf einem geeigneten Datenträger, FTP-Server oder über ISDN inklusive der digitalen Bilddaten. Dias und Aufsichtsvorlagen werden beigefügt, damit wir sie auf einem Hochleistungs-Scanner in den vorgegebenen Formaten und Ausschnitten als Feinbilddaten erzeugen können.
Die gescannten Bilder werden auf dem OPI-Server abgelegt, der dabei automatisch auch Grobbilddateien erzeugt, mit denen nunmehr weitergearbeitet wird. Wir führen die im Layout vorgegebenen Drehungen, Spiegelungen, Verzerrungen, Skalierungen und Freistellungen der Bilder aus, nehmen die Bildbearbeitung und Retusche vor und positionieren schließlich nach dem vorgegebenen Layout die von uns erstellten Scans an die Stelle der ursprünglichen Layout-Scans. Danach tauscht der OPI-Server beim Erstellen des Proofs oder bei der Plattenausgabe die Grobbilddateien automatisch gegen die Feinbilddateien aus.

Achtung: Figürliche Freistellungen, Farb- und Tonwertretuschen und Gradationskorrekturen werden immer im hochaufgelösten Bild durchgeführt. Diese Arbeiten sind nicht in der Grobdatei durchzuführen.


Vorteile der Alternative 1 gegenüber der Alternative 2
Es ist offensichtlich, dass die Alternative 1 kostengünstiger und schneller als die Alternative 2 ist, da
_nur ein Scanvorgang erforderlich ist,
_Bildmanipulationen wie Drehungen, Spiegelungen, Verzerrungen, Skalierungen und mit Einschränkungen auch Freistellungen nur einmal vorgenommen
_und die Bilder schließlich nur einmal positioniert werden müssen.
Außerdem werden mögliche Übertragungsfehler bei der Bildmanipulation und der Bildpositionierung durch den Reproduktioner von vornherein ausgeschaltet.

Voraussetzung zur Realisierung der Kosten- und Zeitvorteile
Voraussetzung zur Realisierung der Kosten- und Zeitvorteile bei der Alternative 1 ist, dass die Bildformate und -ausschnitte nicht wesentlich verändert werden. Eine wesentliche Veränderung heisst dabei, dass die gesamte Bildgröße nicht auf mehr als 125% vergrößert werden sollte, da sonst qualitative Einbußen an Schärfe und Kontrast zu erwarten sind. Eine Verkleinerung der gescannten Bildgröße ist dagegen ohne weiteres möglich.

Weitere Hinweise zur praktischen Zusammenarbeit
Der Gestalter, der mit uns nach dem ersten Modell zusammenarbeiten möchte, sollte weiterhin beachten, dass der von uns vorgegebene Dateiname für die einzelnen Bilder nicht verändert werden darf, da sonst im OPI-Server eine Zuordnung der Grobbilddateien zu den entsprechenden Feinbilddateien nicht mehr möglich ist.
Weiterhin muss der Gestalter darauf achten, dass beim Verkleinern von Bildern der ihm von uns angelieferte Grobbilddatenbestand im Hintergrund latent erhalten bleiben muss, da sonst die Positionierungspunkte des Bildes zerstört werden und der OPI-Prozess dann nicht mehr durchgeführt werden kann.
Die Positionierungspunkte werden zerstört, wenn ein Bild in einem Retuscheprogramm geöffnet und dabei der Ausschnitt durch Beschneiden verkleinert wird. Es ist deshalb erforderlich, beim Kopieren eines Bildes den gesamten Datenbestand zu kopieren und das Bild nur im Vordergrund mit einer Deckfunktion zu beschneiden.




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